Überwachung während einer Operation durch OP-Assistenten
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Die heutigen Narkoseverfahren sind sicherer und schonender als früher. Damit haben sich für Operationen und Narkosen die Altersgrenzen weit nach hinten verschoben. Es gibt heute keine eindeutigen Altersgrenzen mehr. Vielmehr ist im Einzelfall Erfahrung und individuelles Abwägen seitens des Anästhesisten gefragt, ob angesichts der Gesamtsituation (Alter, Vorerkrankungen etc.) und der Wünsche des Patienten eine Operation durchgeführt oder ein konservatives Vorgehen gewählt wird. Dieser Entscheidungsprozess geschieht (abgesehen von Notfällen) immer in enger Absprache zwischen Operateur, Anästhesist, Patient und Angehörigen. Wir nehmen uns Zeit für solche Gespräche und kommen dann in den allermeisten Fällen zu einem einvernehmlichen Ergebnis. Dafür dass die Operation dann tatsächlich immer erfolgreich verläuft, gibt es keine Garantie, aber auch für den Fall, dass es unter der Operation Komplikationen gibt, wird im Vorfeld ein Vorgehen besprochen.

Grundsätzlich machen wir uns bei älteren Menschen immer besonders intensiv Gedanken darum, ob eine Operation vonnöten ist. Jede einzelne Operation und Narkose bringt Risiken mit sich, die wir mit den Patienten intensiv erörtern. Ist diese Entscheidung gefallen, wählen wir (Anästhesisten) gemeinsam mit dem Patienten das für ihn schonendste Verfahren aus. Die heutigen Narkotika sind so gut verträglich, dass sie auch mehrfach hintereinander angewandt werden können.